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Webhosting
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Webhosting für Unternehmen

Unter Webhosting versteht man die Bereitstellung von Webspace sowie die Unterbringung (Hosting) von Webseiten auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP). Unser ISP ist die Strato und 1&1.

Der Webhoster genannte Provider stellt, üblicherweise gegen Bezahlung, seine Ressourcen zur Verfügung. Zu diesen Ressourcen gehören insbesondere Bereitstellung und Betrieb von Host, Webserver und deren Netzwerkanbindung.

Der Leistungsumfang von Webhosting-Angeboten variiert erheblich. Die Angebote beginnen mit einer einfachen Webpräsenz über Server mit Skriptsprachenunterstützung (z. B. CGI, PHP) und Datenbank-Backend (z. B. MySQL) bis hin zu Paketen, die ein Web Content Management System beinhalten (z. B. Typo3, Joomla!), Monitoring, Datensicherung, statistischen Auswertungen, Lastverteilung oder Hochverfügbarkeit.

Der Markt ist unübersichtlich und unterliegt stetigen Veränderungen.

Zur Orientierung können Branchenportale und regelmäßigen Testberichte über die Provider der Fachzeitschriften hilfreich sein.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl sind die einmaligen und monatlichen Kosten, der Leistungsumfang, die Anbindungsgeschwindigkeit und der Umfang der verfügbaren Serviceleistungen. Versteckte Kosten finden sich oft in nicht, schlecht oder teuer erreichbaren Kundentelefonen.

Auf die für den eigenen Auftritt geführte Zugriffsstatistik sollte besonders geachtet werden. Ohne aussagekräftige Zahlen fehlt die Basis, um die Nutzung der Webpräsenz durch die Besucher zu deuten. Für Einsteiger eignen sich Angebote mit einer einfachen Webpräsenz, die später nach Bedarf um weitere Leistungsangebote erweitert werden kann. Die Lektüre eines guten Buches über die Gestaltung von Webpräsenzen (vgl. auch SELFHTML) ist für ihren fachgerechten Aufbau unverzichtbar.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Webhosting

Entwicklung der Begriffe Host und Server

Der Ausdruck Host wird in der EDV schon frühzeitig in den 1960er Jahren im Zusammenhang mit Großrechnern[3] oder der mittleren Datentechnik[4] und den dort üblichen Time-Sharing- oder Mehrbenutzer-Betriebssystemen gebraucht. Diese Systeme sind stark gegliedert und bestehen im Wesentlichen aus einer Zentraleinheit, die auch als Host bezeichnet wird und alle "Intelligenz" beherbergt und den "dummen" Terminals, die lediglich als Benutzerendgeräte an den Arbeitsplätzen eingesetzt werden und praktisch nur zur Eingabe und Ausgabe von Daten dienen.

Der häufig auch als Synonym benutzte Ausdruck Server ist jünger und kommt aus den Bereich der Personal Computer und Betriebssystemen wie Banyan Vines, Mac OS, Netware oder Unix. Als die Vernetzung dieser Rechnerklasse am Ende der 1980er Jahre praktisch überall Einzug hielt, suchte man zur Abgrenzung von den bestehenden Host-basierten Architekturen eine alternative Bezeichnung und etablierte hierzu den Ausdruck Server, als stellvertretendes Beispiel sei hier der dedicated NetWare Server [5] genannt. Die Architekturen auf Basis von Personal Computern kennen typischerweise keine "intelligenten" Hosts - im Kontrast zu "dummen" Terminals, hier ist jedes System mit mehr oder weniger "Intelligenz" ausgestattet. In diesem Kontext werden Rechnersysteme (Hardware und Software), die im Wesentlichen anderen Systemen Leistungen zur Verfügung stellen (siehe: "Server (Software)"), als Server bezeichnet.

Im Unix-Umfeld ist die Differenzierung zu dieser Zeit deutlicher, hier werden (meist grafische) Workstations und Workstation-Betriebssysteme so wie deren Software - von (meist Konsole-basierten) Servern und Server-Betriebssystemen mit zugehöriger Software unterschieden. Mittlerweile sind allerdings beide Ausdrücke - zumindest Umgangssprachlich und im Zusammenhang mit Hardware - praktisch gleichbedeutend.

Server als Bezeichnung für Software/Client-Server-Konzept

Ein Server (‚Anbieter‘) ist ein Programm, das einen Dienst (Service) anbietet. Im Rahmen des Client-Server-Modells kann ein anderes Programm, der Client (‚Kunde‘), diesen Dienst nutzen. Clients und Server können als Programme auf verschiedenen Rechnern oder auf demselben Rechner laufen.

Der Server ist in Bereitschaft, um jederzeit auf die Kontaktaufnahme eines Clients reagieren zu können. Die Regeln der Kommunikation (Format, Aufruf des Servers, und die Bedeutung der zwischen Server und Client ausgetauschten Daten), nennt man Protokoll und sind jeweils für einen Dienst festgelegt.

Allgemein kann das Konzept ausgebaut werden zu einer Gruppe von Servern, die eine Gruppe von Diensten anbietet. Beispiele: Mail-Server, (erweiterter) Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.

Da in der Praxis Server meist gesammelt auf bestimmten Rechnern laufen, hat es sich eingebürgert, diese Rechner selber als Server zu bezeichnen. Die gleichen Beispiele: Mail-Server, Web-Server, Applikations-Server, Datenbank-Server.

Der Begriff Server als Hardware wird verwendet:

als Bezeichnung für einen Rechner, auf dem eine Server-Software oder eine Gruppe von Server-Programmen laufen, die grundlegende Dienste   bereitstellt. Beispiele: Mailserver, Webserver oder Applikationsserver. Weitere Informationen unter Host (Informationstechnik).

als Bezeichnung für einen Computer, dessen Hardware auf Serveranwendungen abgestimmt ist, teils durch spezifische Leistungsschwerpunkte (z. B. hoher I/O-Durchsatz, großer Arbeitsspeicher, viele CPUs, hohe Zuverlässigkeit, aber unbedeutende Grafikleistung).

Serverfarm  | Server-Rack  |  Bladeserver

Die Überwachung und Wartung eines Servers, stellt eine wichtige Tätigkeit in einem jedem Unternehmen dar. Häufig zum Einsatz kommen dabei sogenannte Netzwerküberwachungssysteme.

Virtuelle Server

Der einfachste Fall eines Servers ist der, bei dem auf einem Host genau eine Server-Software installiert wird.

Wenn die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Hosts nicht ausreicht, um die Aufgaben eines Servers zu bewältigen, kann man mehrere Hosts zu einem Verbund zusammenschalten, der auch Computercluster genannt wird. Hierzu wird auf allen Hosts eine Software installiert, die bewirkt, dass sich dieser Cluster gegenüber den Clients wie ein einzelner Server darstellt. Dem Benutzer, der über seinen Client mit dem Server verbunden ist, bleibt dabei verborgen, welcher Host welchen Teil seines Auftrages abarbeitet. Beim Server handelt es sich dann um ein Verteiltes System.

Es gibt auch den umgekehrten Fall, in dem auf einem zumeist leistungsfähigen Host mehrere Software-Server installiert sind. Den Benutzern bleibt dabei verborgen, dass die verschiedenen Dienstleistungen in Wirklichkeit von nur einem einzigen Host abgewickelt werden.

Beide Anordnungen bezeichnet man als virtuellen Server. Zu unterscheiden sind dabei virtuelle Hosts und virtuelle Server (Software). Es gibt verschiedene Virtualisierungsarten.

Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Server